Wie Mortenson mit VR-Walkthroughs bei Bauprojekten sparen konnte
Die Herausforderung
- Technisches Know-how erforderlich: Bei herkömmlichen BIM-Projekten kann es schwer sein, den Überblick zu behalten. Projektbeteiligte ohne Kenntnis der komplexen Software und Entwürfe können das Modell möglicherweise nicht korrekt interpretieren.
- Eingeschränkte Verfügbarkeit: Bei herkömmlichen BIM-Tools haben häufig nur die VDC-Mitglieder (Virtual Design and Construction) eines Teams Zugriff. Das Teilen des Bildschirms über das Internet ist eine Lösung, die jedoch Grenzen hat. Wenn 20 Personen auf dasselbe durch eine*n VDC-Expert*in gesteuerte Modell blicken, ist es unnötig schwierig, Feedback einzuholen.
- Schwerwiegende Fehler sind leicht übersehbar: Herkömmliche BIM-Tools markieren Entwurfsfehler automatisch, erkennen aber nicht immer alle Probleme. Wenn Teams mit 2D-Darstellungen der 3D-Modelle arbeiten, sind sicherheitsrelevante Fehler oder Hindernisse womöglich nicht in der entsprechenden Abbildung zu erkennen.
Über das Unternehmen
Branche
Brian Nahas,
Director of Virtual Design and Construction,
Mortenson
GRÜNDE FÜR VR
Gute Gründe für VR
Sicherheit: Es ist entscheidend, immersive Arbeitsbereiche einrichten zu können, ohne die räumliche Wahrnehmung einzuschränken. Auf der Quest 2*und Quest Pro* lassen sich Begrenzungen einrichten und 3D-Modelle in der realen Umgebung der Nutzenden einblenden. Das ist besonders hilfreich für die Arbeit mit 1:1-Modellen.
Verknüpfte Headsets: Vor allem unter Hybrid-Teams ist ein wichtiger Motivationsfaktor, Teammitglieder in der virtuellen Umgebung zusammenzubringen. In der VR können bis zu 50 Personen gleichzeitig zusammenarbeiten. Das ermöglicht Mitwirkenden die Teilnahme in Echtzeit von jedem beliebigen Ort.
Einfache Nutzung: Meta-Headsets sind besonders schnell einsatzbereit und erfordern keinen leistungsfähigen Computer. Das ermöglicht es nicht nur den einzelnen Teammitgliedern, die Geräte ganz einfach zu verwenden, sondern erleichtert es auch, unternehmensweite Vorgänge für die VR-Nutzung zu etablieren.
Die Lösung
Gründe für Resolve
Taylor Gilmore,
Operating Group Integrated Construction Director,
Mortenson
Das Ergebnis
- Bei der virtuellen Simulation der Wartung bemerkte das Team, dass Leuchten den Zugang zu den Endeinspeisungen blockierten. Das Problem noch vor der Installation zu lösen, führte zu Einsparungen von schätzungsweise 26.500 USD.
- Zu kurze elektrische Leitungen wurden näher an die Kabeltrassen verschoben, ohne diese dadurch zu verstellen. So konnten etwa 12.000 USD einspart werden.
Ryan Zoldan,
Integrated Construction Manager,
Mortenson