
Durch die ansprechende Simulation traditioneller Methoden, wie beispielsweise Meditation, Aufmerksamkeitsübungen und andere anerkannte Strategien, erreicht Virtual Therapeutics eine signifikante Verringerung von Stress, Ängsten und Niedergeschlagenheit.
Die positiven Auswirkungen von VR-Therapie sind auch im Alltag der Menschen spürbar. Diese Ergebnisse zeigen, inwiefern immersive Technologien zu einer nachhaltigen Verbesserung der psychischen Gesundheit führen können.
Die Welt steht vor einer wachsenden Krise, was die psychische Gesundheit angeht. Diese kostet die Weltwirtschaft 5 Billionen USD, wie Schätzungen ergaben. Verschärft wird die Situation durch eine signifikante Behandlungslücke. Verschiedene Studien zeigen, dass weniger als die Hälfte der Personen mit psychischen Problemen eine entsprechende Behandlung bekommt. Dies lässt sich auf Hindernisse wie Kosten, soziale Stigmatisierung und fehlende medizinische Fachkräfte zurückzuführen.
Und dieses Versorgungsdefizit wird sich noch verschärfen. Mehr als 60 % der praktizierenden Psychiater*innen in den USA sind über 55 Jahre alt und nähern sich dem Rentenalter. Die Zahl der Fachkräfte wird also voraussichtlich zurückgehen. Diese größer werdende Lücke schafft einen besorgniserregenden Kreislauf, in dem Herausforderungen wie Stress und Angst ohne frühzeitiges Eingreifen zu schwerwiegenden Erkrankungen führen können.
Laut Dan Elenbaas, dem Gründer von Virtual Therapeutics, ist dies nicht nur ein großes gesellschaftliches Problem, sondern eine persönliche Notlage für Millionen von Menschen. Er sagt: „Es betrifft uns alle, denn wir alle haben ein Familienmitglied oder eine*n Freund*in, der*die mit psychischen Problemen zu kämpfen hat und nicht die richtige Unterstützung bekommt.“
Dan und seine Kolleg*innen suchten einen Weg, um wirksame, zugängliche und erschwingliche Versorgung in großem Umfang anbieten zu können, um die Versorgungslücke zu schließen.
Für Virtual Therapeutics waren Meta Quest-Headsets und Managed Solutions die perfekte Grundlage, um seine Vision zum Leben zu erwecken.
Das Ziel des Unternehmens war es, ein VR-Therapieangebot zu schaffen, das wirksam, zugänglich und ansprechend für alle Menschen ist. Diese Zusammenarbeit und die Eigenschaften von Meta Quest boten dafür signifikante Vorteile:
Dan Elenbaas,
Founder,
Virtual Therapeutics
Virtual Therapeutics hat Breakthough™, eine VR-Therapielösung auf der Meta Quest Plattform entwickelt, die sich auf die Verbesserung von zwei Hauptaspekten psychischer Gesundheit fokussiert: Zugang und Bindung. Die Bereitstellung digitaler Tools konnte dabei zu einem verbesserten Zugang führen, doch das andere Ziel war es, Personen zu animieren, ihre Therapie auch konsequent weiterzuführen.
Auf diesem Prinzip fußt der Lösungsansatz des Unternehmens. Aufbauend auf dem Hintergrund des Teams im Bereich Game-Design, zielt das Unternehmen darauf ab, bewährte Methoden wie Meditation und kognitive Verhaltensmodifikation so ansprechend wie möglich zu gestalten, sodass Personen aus eigenem Antrieb mit ihren Übungen weitermachen. Mit dem Headset werden Personen in ruhige, taktile Welten versetzt oder durch entspannende Atemübungen geführt, ohne Ablenkungen in der realen Welt. Diese immersive Eigenschaft erleichtert das Erfahrungslernen, das nachweislich zu nachhaltigeren Veränderungen führt als 2D-Methoden. Das Ziel ist es, so Dan, „Therapie so ansprechend wie Gaming zu gestalten.“
Dieser Ansatz baut elementare Hindernisse ab: Das Angebot kann für weniger Geld angeboten werden als übliche Therapiestunden und vermeidet soziales Stigma, das bei Präsenztherapien vorkommen kann. Virtual Therapeutics testet diese Technologie nun auch als Präventionsmaßnahme. Dan nennt es „mentale Fitness“, mithilfe derer dafür gesorgt wird, dass sich schwerwiegende Probleme nicht verschlimmern und die psychische Gesundheit langfristig verbessert wird.
Dan Elenbaas,
Founder,
Virtual Therapeutics